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2025 gingen in St. Gallen voll viele Firmen in die Insolvenz

2026-01-30 - 07:38

More Konkurse, more Drama Im Kanton St. Gallen lief 2025 im Konkursgame einiges: 1278 Konkursverfahren, plus 318 vs. 2024. Haupttreiber: 589 Konkursbetreibungen (Vorjahr 338). Insolvenzerklärungen (53 statt 61) und Bilanzdeponierungen (49 statt 51) gingen leicht runter, dazu kamen 62 Rechtshilfeverfahren. Law-Update als Gamechanger Seit 1. Januar 2025 sind auch öffentlich-rechtliche Forderungen konkursfähig statt nur pfändbar. «Daher war eine Konkurseröffnung z. B. über eine Firma mit anschliessender Liquidation für solche Forderungen nicht möglich und das Betreibungsamt hatte im Rahmen eines Pfändungsvollzugs die Eintreibung einer solchen Forderung zu vollziehen», erläutert Patrick Müggler. Insgesamt 263 Verfahren liefen direkt wegen dieser Gesetzesänderung. System-Upgrade im Konkursamt Der Kantonsrat pushte 800 zusätzliche Stellenprozente, der Hauptsitz wurde reorganized: «Der Hauptsitz in St. Gallen wurde unter anderem so reorganisiert, dass eine Abteilung Stab und Support geschaffen wurde, welche zentral am Hauptsitz Aufgaben für das gesamte Amt ausführt. Des Weiteren wurden auch amtsinterne Abläufe und Prozesse angepasst.» Regionale Hotspots Null Konkurse gab es nur in Amden und Pfäfers. Topwerte: St. Gallen (286), Wil (70), Rapperswil-Jona (52), Buchs (49). Müggler: «Das liegt an der Grösse und den regionalen Gegebenheiten der jeweiligen Regionen. Diese Unterschiede waren auch schon in den Vorjahren zu beobachten.» Zum Originalartikel

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