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40 Tage Fastenzeit ist eine ruhige und entschleunigte Phase

2026-02-19 - 05:36

Kick-off Fastenzeit Nach der Fasnacht startet mit Aschermittwoch die Fastenzeit: 40 Tage spiritually focused, angelehnt an die Zeit, in der Jesus in der Wüste fastete. Rechnerisch sind es 46 Tage, aber die sechs Sonntage zählen liturgisch nicht als Fastentage. Ziel ist Prep für Ostern, offiziell auch «österliche Busszeit» genannt. Asche-Cross und Rituals Der Name Aschermittwoch kommt von geweihten Palmzweig-Remains aus dem Vorjahr. Daraus entsteht das Aschenkreuz, ein sogenanntes Sakramentale. In der Messe segnet der Priester die Asche mit Weihwasser und zeichnet ein Kreuz auf die Stirn der Gläubigen mit den Worten: «Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst». Liturgische Dresscode-Color: Violett. Fasten-Rules und Church-Law Aschermittwoch und Karfreitag sind Pflicht-Fastentage für Katholikinnen und Katholiken von 18 bis 60. Erlaubt ist eine volle Mahlzeit plus zwei kleine Snacks. Im Katechismus steht dazu: «Das fünfte Gebot (Du sollst die gebotenen Fasttage halten) sichert die Zeiten der Entsagung und Busse (...) sie tragen dazu bei, dass wir uns die Herrschaft über unsere Triebe und die Freiheit des Herzens erringen.» Tradition vs. Lifestyle Fasten gilt nicht als Diät, sondern als Akt der Liebe, Besinnung und Einheit mit Gott. Gleichzeitig werden die Regeln heute oft als Health- oder Lifestyle-Challenge geremixed. Ein Beispiel für den Shift: Ein Radiosender meldete am Aschermittwoch den Start von Ramadan, nicht aber den Beginn der christlichen Fastenzeit. Zum Originalartikel

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