AHV-Reserven für Jahresausgaben gehen leicht runter
2026-02-23 - 13:05
Finanzlage 2025: Big Numbers, low Drama Die Liechtensteinischen AHV-IV-FAK-Anstalten droppen ihre provisorischen 2025-Stats: Das Ausgabenvolumen legt über sechs Prozent zu und landet bei 521 Millionen Franken – hauptsächlich für Renten, Familienzulagen und weitere Leistungen. AHV-Fonds: Fett gepolstert, aber leicht downgraded Die AHV schliesst 2025 mit einem Plus von rund 218 Millionen Franken ab. Der AHV-Fonds klettert damit auf etwa 3870 Millionen Franken. Bei AHV-Ausgaben von rund 381 Millionen Franken sinkt die Kennzahl «Jahresausgaben in Reserve» trotz Top-Ergebnis von 10.22 auf 10.15 Jahre. Laut Mitteilung hätten die Anstalten «bei durchschnittlichen Vermögenserträgen mit einem Fall der Kennzahl auf unter zehn Jahre gerechnet». «Dank der aussergewöhnlich hohen Vermögenserträge im Jahr 2025 seien die «Jahresausgaben in Reserve» jedoch nur sehr geringfügig gesunken.» IV und FAK: Plus, aber Pressure incoming Die IV macht rund 14 Millionen Franken Gewinn, die FAK etwa 41 Millionen. Besonders für die FAK sei das relevant, da ab 2026 Elterngeld, Vaterschaftsgeld und das von der Krankenkasse zur FAK verschobene Mutterschaftsgeld extra Budget-Pressure bringen. Admin-Kosten: Overhead on the rise Die Verwaltungskosten steigen deutlich. «Dies ist einerseits auf den wachsenden Aufgabenbereich der Liechtensteinischen AHV-IV-FAK und den damit verbundenen steigenden Personalbedarf zurückzuführen. Mehr Mitarbeitende benötigen mehr Bürofläche, was zu höheren Mietausgaben geführt hat», berichten die Anstalten. Zum Originalartikel