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Amelie Netzer rockt mit ihrer Klarinette

2026-02-03 - 10:39

Matinee-Vibes im TAK Im TAK lief am Sonntagvormittag ein Podium-Konzert unter dem Patronat von I. K. H. Erbprinzessin Sophie von und zu Liechtenstein, künstlerisch geleitet von Maestro Graziano Mandozzi. Auf der Stage: die junge Vorarlberger Klarinettistin Amelie Netzer und Pianistin Yukie Togashi. Fokus: Zero Show-Gehabe, full Klangkultur und Präzision. Young Talent on the Rise Netzer besucht seit Herbst 2025 das Musikgymnasium in Wien und studiert an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Christoph Zimper. Contests wie «Prima la musica», Rhy Contest und der Jugendmusikwettbewerb Schiers markieren ihre Journey. Im TAK zeigte sie “eine Musikerin, die sich etwas zutraut, ohne den Klang zu forcieren.” Setlist und Performance Gestartet wurde mit André Messagers «Solo de concours» als technisch anspruchsvollem Prüfstein. Netzer hielt die Linie smooth, das Klavier “stützte die Struktur und gab dem Fluss Halt”. In Joseph Horovitz’ Sonatina traf klassische Form auf rhythmische Frische, “Kammermusik auf Augenhöhe, transparent und gleichzeitig voller Energie.” Robert Schumanns «Fantasiestücke» wurden zum poetischen Zentrum, John Williams’ «Viktor’s Tale» setzte ein erzählerisches Finale, der Applaus galt der gelungenen Dramaturgie. New Setup, New Sound Netzer war “erst kürzlich von der Böhm Klarinette auf das deutsche System gewechselt” und musste sich “vor allem an den neuen Klang gewöhnen”. Der dunklere, weichere Ton blieb als Signature-Impression hängen. Zum Originalartikel

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