Antisemitismus ist wieder voll akzeptiert in der Gesellschaft
2026-01-25 - 21:08
Holocaust-Reminder im Jahr 2026 In Liechtenstein läuft der Holocaust-Gedenktag weiterhin very serious. Laut Bandi Koeck ist „das Erinnern an den Holocaust unverzichtbar“, weil Zeitzeugen sterben, „antisemitische Einstellungen nehmen wieder zu und demokratische Werte geraten unter Druck“. Die Shoah zeige, „dass sich die Geschichte nicht wiederholen darf, was derzeit gerade der Fall zu sein scheint“. Antisemitismus 2.0 und Social Media-Hate Koeck beobachtet, dass Antisemitismus „wieder salonfähig geworden“ ist und jüdische Läden, Künstler und Sportler boykottiert werden. Er kritisiert, „dass die angeblichen Opferzahlen in Gaza, welche die Hamas veröffentlichen, von den Medien einfach übernommen werden“ und dass „unter dem Deckmantel der Menschenrechte [...] der Judenhass weltweit explodiert“ sei. Gen Z, TikTok und Real Talk in der Schule An der Schule reagieren Jugendliche interessiert, besitzen teils Relikte aus der NS-Zeit und wollen more Facts statt Propaganda. „All die kurzen Videos auf Instagram oder Tiktok vermitteln ein ganz falsches und zu kurz gefasstes Bild.“ Gedenktag mit Polizei und Plexiglas-Kubus Seit über 20 Jahren läuft ein Schul-Gedenktag mit Zeitzeugen wie Professor Ivan Lefkovits. Ein Plexiglas-Kubus erinnert an 1,5 Millionen ermordete Kinder. Wegen möglicher Vandalismusschäden steht der Anlass unter Polizeischutz. Zum Originalartikel