Ausstellung zeigt Vermoegen, Reichtum und Wohlstand und laesst Leute sehen, chillen und weiterdenken
2026-02-06 - 10:37
Exhibition-Vibes Im Kunstmuseum Liechtenstein läuft «What is Wealth», eine Show von «Chiarenza und Hauser und Co», die bewusst keinen Moral-Hammer droppt. «Vielmehr möchten wir in unserer Arbeit Fragen aufwerfen», sagt Daniel Hauser. «Und die Notwendigkeit reflektieren, welche die Gesellschaft braucht, um über ökonomische wie auch ökologische Fragen nachzudenken», ergänzt Marie-Antoinette Chiarenza. Zentral steht die Frage: Sind Menschen nur Konsumenten? Interactive Art-Setup Besuchende testen im «Waste Room» random zusammengesammelte Stühle vom Museumsteam – ein Space zum Chillen und Denken über «Waste» zwischen Abfall, Überfluss und Verschwendung. Im Tauschkäfig, einem Bauzaun-Setup, wird etwa eine Armbanduhr als Pfand geparkt, geöffnet und geschlossen vom Museumspersonal. Mindgame «Wealth» Das Glücksrad mit Kategorien wie «I have» und «I am» triggert Self-Reflection und Talks, vor einer halb roten, halb schlampig weiss gestrichenen Wand. Ein Besucher zieht das Fazit: «Ich liebe diese totale Verunsicherung, die mich komplett in Gedanken eintauchen lässt.» Art und Leadership Kuratorin Christiane Meyer-Stoll eröffnet ihre erste Ausstellung als Museumsleiterin und hebt analoge Handzeichnungen im Kontrast zur digitalen Dominanz hervor. «What is Wealth» läuft noch bis zum 1. März. Zum Originalartikel