Balzers macht die Rheinau Schritt für Schritt wieder fit
2026-02-11 - 10:38
Masterplan Rheinau im Step-by-Step-Mode Der Balzner Gemeinderat hat den Masterplan für die Sportanlage Rheinau abgesegnet – aber ohne Big-Bang-Abstimmung über die 14,75 Mio. Franken. Jede Bau-Etappe bekommt ihren eigenen Kredit, wird vom Gemeinderat bewilligt und kann dann per Referendum gechallenged werden. Ziel laut Konzept: Kosten im Griff behalten und maximal flexibel bleiben. Oldschool-Anlage, High-Cost-Problem Die 1970 eröffnete Anlage ist technisch am Limit. Die «Ohnehin-Kosten» für reines Weiterlaufen ohne Upgrades liegen bei 8,3 Mio. Franken. Heizung, Lüftung und Sanitär sind durch, Barrierefreiheit ist Pflicht. Zur Wahl standen Flickwerk oder für rund 15 Mio. Franken eine zukunftsfähige Version. Gestrichene Träume, smarter Umbau Die Vision von 22,6 Mio. Franken wurde von der Finanzkommission gekappt, neue Obergrenze: 15 Mio. Franken. Die Strasse bleibt, Gebäude werden re-used, Kunstrasen bleibt am Spot, das Fussball-Infrastrukturgebäude wird saniert und erweitert, damit auch der Tennisclub Platz bekommt. Durch den Rückbau der alten Tennisanlage entsteht Space für ein extra Kunstrasenfeld. Separate Pferde-Vibes und Long-Term-Timeline Der neue Pferdesportplatz läuft als eigenes Projekt, potenziell als nationale Sportstätte mit Subventions-Chance. Gebaut wird von 2026 bis 2036 in vier Hauptetappen plus Zusatzfeldern und Sportpark. Der Gemeinderat setzt auf Etappen-Credits, Pausenoption bei Cash-Mangel und verspricht Transparenz. Die jährlichen Unterhaltskosten sollen bei 310’000 Franken liegen – weniger als heute, bei gleichzeitig ausgebautem Angebot. Zum Originalartikel