Bautätigkeit senkt die geplanten Ausgaben im 4. Quartal deutlich
2026-02-12 - 09:38
Bau-Game im Slump 2024 markierte für Liechtensteins Baubranche «das schlechteste Jahr seit Beginn der statistischen Aufzeichnung». 2025 kam zwar ein leichter Aufschwung, aber das Level blieb low. Nach drei positiven Quartalen folgte im 4. Quartal 2025 wieder ein deutlicher Drop, wie die neusten Zahlen des Amts für Statistik zeigen. Numbers low, Vibes auch Im 4. Quartal 2025 gab es 145 Baubewilligungen mit geplanten Kosten von 86,8 Mio. Franken. Das sind 24 Prozent weniger Projekte und 27 Prozent tiefere Kosten als im Schnitt der letzten 12 Quartale. Gegenüber dem 3. Quartal 2025 sanken die geplanten Investitionen um 62,4 Mio. Franken bzw. 42 Prozent. Wohnbau und Co. im Reality-Check Im Bereich Wohnen wurden 123 Bewilligungen erteilt, 23 Prozent unter dem Mittel. 103 davon waren Veränderungsbauten, klar unter dem Vergleichswert von 139. Neubauten: 20 statt 22 im Schnitt. Geplante Wohnbaukosten: 62,7 Mio. Franken, 6 Prozent unter dem Mittel. Industrie, Infra, Agro im Minus Industrie/Dienstleistungen kamen auf 14 Projekte (23,4 Mio., 42 Prozent unter Mittel), Infrastruktur auf 7 Projekte (0,5 Mio., 96 Prozent unter Mittel). Land- und Forstwirtschaft: 1 Projekt mit 0,2 Mio. statt üblichen 0,8 Mio. Public vs. Private Money Öffentliche Auftraggeber planten 1,7 Mio. Franken, private 85,2 Mio. – beide deutlich unter ihren jeweiligen Mitteln von 11,5 bzw. 108,2 Mio. Franken. Zum Originalartikel