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Beim LOC ging kurz die Nervositaet hoch

2026-01-30 - 10:39

Dresscode-Drama vor Mailand-Cortina Am Montag wurden acht Olympia-Athletinnen und -Athleten sowie Paralympics-Starterin Sarah Hundert offiziell verabschiedet – Traditionsevent mit Teamgear-Vibe, aber mit Major Fail: Skijacken, Skihosen, Daunenjacken, Langarmshirts und Midlayer fehlten komplett. Laut LOC-Kommunikationsverantwortlicher Petra Klingler: «Am Freitag, also drei Tage vor dem Termin der Einkleidung, hatten wir die ersten Anzeichen, dass unsere Bekleidung nicht rechtzeitig ankommen könnte. Am Sonntag folgte dann die finale Bestätigung.» Shipping-Fail und Container-Mode Der isländische Ausrüster liess die Teile in China produzieren; dort passierte der Logistik-Glitch: Statt Air Cargo ging alles per Schiff raus. Die warmen Teile sind jetzt auf einem Containerschiff Richtung Island unterwegs und landen erst in sechs bis acht Wochen in Reykjavík – da sind die Games already over. Last-Minute-Rescue durch Ochsner Sport Das LOC reagierte sofort, nutzte Kontakte, auch zu Swiss Olympic. «Ochsner Sport» sagte am Montag zu, lieferte am Mittwoch, Druck am Donnerstag und Freitag, Ausgabe der warmen Teamkleidung am Samstag – einen Tag vor Abreise des Bobteams nach Cortina. Klingler spricht von einer «sprichwörtlichen Last-Minute-Lösung». Zur später eintreffenden Island-Kollektion meint sie: «Gemeinsam mit dem Ausrüster prüfen wir, wie die ursprünglich bestellte Kleidung nachhaltig genutzt werden kann – sei es für zukünftige Einsätze oder andere Projekte.» Wer die Mehrkosten zahlt, ist noch open. Zum Originalartikel

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