Beschimpft, beleidigt und mit Todesdrohungen konfrontiert
2026-02-12 - 17:08
Random Car-Check eskaliert Die Cops stoppen in Liechtenstein einen 63-jährigen Ungarn wegen Schrottkiste. Im Auto: Einbruch-Tools, Hotelzimmerschlüssel, Kirchen-Maps. Nach Check im Schweizer Strafregister wird’s serious: 26 Vorstrafen erfasst, der Angeklagte selbst droppt «101 Vorstrafen». Verdacht auf Opferstockdiebstahl, der Case dazu wird später eingestellt. Rage-Mode im Polizeigebäude Im Präsidium dreht der Mann laut Polizei durch, wird aggressiv, beleidigt und bedroht Beamte. Laut Staatsanwaltschaft: «Dies vermutlich, weil er Angst hatte, dass auffliegen könnte, dass er auf Einbruchtour in Liechtenstein war.» Ein Beamter berichtet, der Mann habe geschrien, um sich geschlagen und gesagt: «Ich werde euch Polizisten alle erschiessen und umbringen.» Später im Spital-Transport soll er «Scheiss Nazi» gesagt und angekündigt haben, er werde Familie und Kinder «umbringen» und den Hals durchschneiden. Gericht spricht Klartext Der Beschuldigte kontert: «Warum sollte ich jemanden bedrohen oder beschimpfen?» Er spricht von Folter, verlorenen Zähnen und behauptet: «Die Protokolle wurden nachträglich abgeändert.» Das Gericht glaubt den übereinstimmenden Zeugenaussagen, spricht ihn teilweise frei, verurteilt ihn aber wegen Widerstand, Beleidigung und Co. zu 15 Monaten Haft. Kommentar des Richters: «Die bisherigen Urteile in der Schweiz haben offenbar nicht gefruchtet. Vielleicht hinterlässt ja dieses Urteil bleibenden Eindruck.» Zum Originalartikel