Betrug in Triesen koennte am Ende auch die Landeskasse treffen
2026-01-29 - 05:33
Cash-Drama in Triesen Kurz vor Weihnachten dropped bei einer Kassenkontrolle in Triesen ein übler Fail: Unregelmässigkeiten im Cashflow der Gemeinde. Ein Mitarbeiter in leitender Position wurde erst suspendiert, dann fristlos gefeuert. Die Staatsanwaltschaft bestätigte den Verdacht, dass er öffentliche Gelder veruntreut hat. Das Strafverfahren wurde eingestellt, weil der 41-Jährige tot ist – gefunden am 24. Dezember am Rheindamm bei Sevelen. Die Behörden gehen davon aus, dass er Suizid beging und zuvor in einer Wohnung in Vaduz seine Eltern und Schwester getötet hat. Open Cases und Money-Talk Die Gemeinde Triesen arbeitet weiter am Kassen-Deepdive. Es könne nicht ausgeschlossen werden, «dass es neben der Gemeinde Triesen weitere Geschädigte gibt». Laut Steuerverwaltung wird gecheckt, ob auch fürs Land Liechtenstein Fehlbeträge entstanden sind. Konkrete Statements gibt es erst, wenn die internen Abklärungen durch sind. Steuern, Schadenhöhe und Next Steps Die Hinweise deuten auf die Steuerkasse. Nachzahlungen für Steuerpflichtige sind bisher kein Thema. Peter Kindle erklärt, die Öffentlichkeit werde informiert, sobald der Sachverhalt «lückenlos» aufgearbeitet sei. Für 2025 ist eine Fehldeckung von rund 71 000 Franken bekannt, die effektive «Dimension» des Schadens bleibt noch offen. Zum Originalartikel