Braathen stoppt klaren Dreifach-Sieg
2026-02-15 - 05:40
Final Run in Bormio – Snowstorm und Swiss Power Bei starkem Schneefall standen im zweiten Lauf in Bormio noch vier Fahrer am Start, drei davon aus der Schweiz. Die Ausgangslage war komplett high tension. Tumler und Meillard im Podest-Grind Thomas Tumler ging im vollen Hunter-Mode an den Start: «Ich bin lieber der Jäger als der gejagte». Mit brutalem Start und Top-Sektoren holte er die Bestzeit, 0,37 Sekunden vor Atle Lie McGrath. Loïc Meillard, zweifacher Saisonsieger, fuhr weniger flashy, aber ultra-stabil und übernahm mit einer cleanen Fahrt die Führung. Odermatt vs. Braathen – Gold-Battle Marco Odermatt pushte selbstbewusst, holte beim Start 0,30 Sekunden auf Meillard raus und setzte sich mit sechs Zehnteln Vorsprung an die Spitze. Dann kam Leader Lucas Pinheiro Braathen. Der Brasilianer brachte trotz heftigen Schneefalls seinen fast Ein-Sekunden-Vorsprung souverän ins Ziel und blieb «am Ende 58 Hundertstel schneller». Quotes, Grind und Ranking Odermatt meinte: «Ich bin selber schuld, dass ich in so vielen Disziplinen fahre» und weiter: «Er hat das perfekt umgesetzt. Klar, Gold war das Ziel. Aber dass ich in jedem Rennen ein Topleistung erbringe, ist unglaublich. Ich bin zufrieden». Meillard holte Bronze: «Was mich noch stolzer macht als die Medaille, ist, dass ich an drei Grossevents nacheinander im Riesenslalom auf dem Podest stehe». Tumler landete als Vierter knapp neben dem Podest: «Ich bin stolz, dass ich meine beste Leistung abrufen konnte, aber der vierten Rang tut schon ein bisschen weh». Luca Aerni wurde nach Fehler im Mittelteil 18. Zum Originalartikel