Bruttospielertraege der Casinos sind von 140,8 auf 57,5 Millionen eingebrochen
2026-02-05 - 05:38
Casino-Crash nach Sperrlisten-Update Seit dem Start des Sperrlistenaustauschs mit der Schweiz im Januar 2025 ist der frühere Casino-Hype in Liechtenstein basically vorbei. Die Häuser meldeten nach eigenen Angaben Umsatzeinbrüche von bis zu 85 Prozent und gingen damit sogar vor den Staatsgerichtshof – ohne Erfolg. Die Regierung blieb im Chill-Modus und wollte «die weiteren Entwicklungen abwarten». Shutdowns und Zahlen-Drama Mitten im ersten Quartal 2025 gingen die ersten Lichter aus: Das LV Casino in Eschen schloss im Januar von einem Tag auf den anderen, das Casino Admiral – älteste und eine der umsatzstärksten Spielbanken mit vielen Schweizer Gästen – kapitulierte Ende September nach acht Jahren. Laut Geldspielaufsicht war Q1/2025 mit knapp 16 Millionen Franken Bruttospielertrag noch das beste Viertel. Insgesamt meldeten die Casinos 57,5 Millionen Franken, nach rekordverdächtigen 140,8 Millionen im Jahr 2024 – ein Minus von 59,2 Prozent. Staatseinnahmen im Sinkflug, Betreiber hoffen auf „Gamechanger“ Die Regierung kalkuliert für 2025 mit Geldspielabgaben von 22 Millionen Franken. Von einst neun Casinos sind vier übrig, haben zusammen aber bereits über 300 Millionen Franken in die Staatskasse gebracht. Per Verordnung wurden erste Lockerungen beschlossen, doch «Der «Gamechanger» waren die bisherigen Änderungen aus Sicht der Betreiber noch nicht». Sie setzen auf bessere Wettbewerbsbedingungen zur Schweiz, tiefere Abgaben und eine Revision des Geldspielgesetzes – ein konkreter Entwurf fehlt bisher. Zum Originalartikel