China wird fuer Schweizer Firmen wirtschaftlich immer mehr zum Big Player
2026-02-06 - 09:37
China-Vibes trotz Tough Times China bleibt für Schweizer Firmen ein Big Deal, auch wenn die Rahmenbedingungen immer mehr zum Hardmode werden. Laut der Studie «The Swiss Business in China Survey 2025» der Uni St. Gallen melden viele Companies zwar weniger Umsatzgrowth und dünnere Margen, doch der Trust-Faktor bleibt stabil: Auf dem Vertrauensindex holt China für die nächsten fünf Jahre 7,24 von 10 Punkten. Investments und Chancen Für 51 Prozent der Firmen gehört China zu den Top-3-Märkten für Future-Investments, 42 Prozent wollen ihr Engagement weiter hochfahren, nur 10 Prozent planen ein Downgrade. Tomas Casas Klett erklärt: «China ist ein riesiger Markt, der weiter wachsen wird und damit allein schon eine enorme Umsatzchance bietet. Selbst im schlimmsten Fall – wenn das Wachstum ausbleibt – bleibt China der zweitgrösste Markt der Welt.» Competition und Gameplan Lokale Player haben techmässig aufgeholt. Über die Hälfte der Schweizer Unternehmen sieht chinesische Konkurrenten bei Brand, Quality und Tech vorne. Qualität alone reicht nicht mehr. Casas Klett sieht den Key in Services: «Entscheidend ist es, Produkte mit mehreren Schichten werthaltiger Dienstleistungen zu kombinieren und so ein umfassendes Leistungspaket anzubieten». HQ-Struggles und Fazit Probleme entstehen laut Casas Klett eher in den Schweizer Zentralen: «Diese verstehen den Markt und seine Dynamiken oft nicht ausreichend, kommunizieren schlecht, haben unrealistische Erwartungen und stellen nicht die richtigen Ressourcen bereit.» Sein Schluss: «Mit besserer Unterstützung aus der Zentrale könnten westliche Unternehmen in China deutlich erfolgreicher sein.» Und: «Nur wer in China wettbewerbsfähig ist, wird langfristig global wettbewerbsfähig bleiben.» Zum Originalartikel