Christoph Beck geht 2027 nochmal fuers Amt an den Start
2026-02-10 - 10:08
Throwback Schlossstrasse und Safety-Upgrade Vorsteher Christoph Beck feiert ein Jahr voller Big Projects: Highlight ist das 100-jährige Jubiläum der Schlossstrasse, für ihn Symbol des nationalen Pioniergeists. Die Ausstellung im Walsermuseum mit Erbprinzenpaar war «würdig und schön». Die Strasse sei rückblickend «verrückt», aber bis heute essenziell. Beck warnt: «Die Strasse sollte für den Verkehr befahrbar bleiben und nicht ständig gesperrt werden – besser ein paar Abschnitte auf einmal ertüchtigen, als jedes Jahr die Strasse für mehrere Monate zu sperren.» Das neue Depot für Feuerwehr und Samariter gilt als «grosse und wichtige Stütze». Der neue Ortsbus verbessert die Mobility, weitere Fahrgäste werden erwartet. School-Hub, Money-Issues und Priorities Mit freien Räumen im «Kontakt» pusht die Gemeinde einen zentralen Schulstandort: «Heute brauchen wir eine Kita, einen Mittagstisch, Tagesstrukturen und dies am besten an einem Ort.» Trotzdem gilt: «Wir müssen zuerst schauen, was wir machen können und wie.» Beck beschreibt die finanzielle Lage als «angespannt» und betont: «Wir können nicht alles auf einmal machen. Wir müssen zuerst schauen, was machbar ist.» Das Budget orientiere sich «strictly» am Machbaren, Projekte werden hart priorisiert. Bürokratie-Check und Becks Mindset Beck kritisiert langwierige Prozesse: «Wir sollten gemeinsam nach Lösungen suchen und nicht nach Gründen, warum etwas nicht möglich ist. Alles andere ist meiner Meinung nach der falsche Ansatz.» Die Schlossstrasse zeige, was ohne Over-Bürokratie möglich sei. Zum Job sagt er: «Es ist wirklich ein Geschenk, dass ich für meine Gemeinde arbeiten darf.» Unterstützung von Familie, Verwaltung und Gemeinderat sei key. Geplant war ein Exit, nun kandidiert er erneut, weil noch «ein paar Sachen» offen sind. Zum Originalartikel