Der Abbau im Schollberg kriegt ein Upgrade
2026-02-15 - 06:10
Projekt-Upgrade Schollberg Die Kibag Baustoffe Schollberg AG plant ein massives Level-Up im Schollberg (Wartau): Mehr unterirdischer Gesteinsabbau plus neue Deponie für „leicht belastetes“ Material wie Bauschutt, Keramik, Flachglas und Beton. „Zentral für die Betreiberin ist, wie sie in der Mitteilung ausführt, dass kein asbesthaltiges Material im Schollberg abgelagert wird.“ Kanton übernimmt das Game Ein Rekurs zu einer anderen Deponie zeigte laut Kanton St. Gallen: Bei Abbaustellen „von überregionaler Bedeutung“ läuft das Ganze nicht mehr über die Gemeinde, sondern via kantonales Verfahren mit Sondernutzungsplan. Öffentliche Mitwirkung und Auflage: alles beim Kanton. Info-Events und Online-Feedback In Wartau (9. Februar) und Sargans (10. Februar) erklärten Fachleute von Kanton und Kibag das Projekt und beantworteten Fragen. Input zum Plan ist seit 11. Februar bis 31. März via kantonale Mitwirkungsplattform möglich. Hard Facts zum Berg Bisher: rund 2 Mio. m3 Gestein raus, bewilligt sind 6 Mio., geplant sind 8 Mio. m3 Abbau. Unter Tage sollen 6,5 Mio. m3 sauberes und 1,6 Mio. m3 wenig belastetes Material landen, in sieben Etappen à 6–7 Jahren, auf 62 Hektaren, mit Kavernen von vier auf sieben Ebenen. Zum Originalartikel