Die meisten Auftraege gingen an Liechtenstein
2026-01-30 - 12:38
Public Money Stats 2025 Die Regierung hat die Statistik zu öffentlichen Aufträgen 2025 gedroppt: 353 Vergaben, Gesamtvolumen 108 Millionen Franken. 52 Prozent der Aufträge landeten bei liechtensteinischen Offertstellenden, von den restlichen 48 Prozent gingen 44 Prozent an Anbieter aus der Schweiz. Weil gewisse Kosten die «EWR/WTO-Schwellenwerte» sprengten, wurden 133 Vergaben international ausgeschrieben. Bau, Lieferungen, Services – wer casht ab? National gingen über 93 Prozent der Bauaufträge an Liechtenstein, sieben Prozent teilten sich Schweiz (fünf Prozent), Belgien (0.9 Prozent) und USA (0.7 Prozent). Bei Lieferaufträgen holten sich liechtensteinische Firmen über 66 Prozent, der Rest ging an die Schweiz (30 Prozent) und Österreich (drei Prozent). Im Service-Game blieben mehr als 65 Prozent der Dienstleistungsaufträge im Inland, 35 Prozent gingen an die Schweiz (29 Prozent), Österreich (drei Prozent), USA (zwei Prozent) und Niederlande (0.6 Prozent). Internationales Vergabe-Level Im High-Budget-Bereich oberhalb der «EWR/WTO-Schwellenwerte» wurden 133 Vergaben gezählt. Von 25 Bauaufträgen gingen über 89 Prozent an Liechtenstein und elf Prozent an die Schweiz. Bei acht Lieferaufträgen holte die Schweiz 99 Prozent, Liechtenstein ein Prozent. Bei 100 internationalen Dienstleistungsdeals: Schweiz 63 Prozent, Liechtenstein 32 Prozent, dazu Dänemark (drei Prozent), Deutschland (ein Prozent), Österreich (0.9 Prozent), Irland (0.5 Prozent), Island (0.3 Prozent) und USA (0.1 Prozent). Zum Originalartikel