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DpL droppt überarbeitete LKW-Initiative

2026-02-17 - 05:38

DpL-Initiative 2.0 – abgespeckte Version, same Mission Die DpL bleibt bei ihren Key-Goals: mehr Transparenz in der Rechnungslegung, Zero-Cross-Subventioning und stärkere Kontrolle der Cashflows durch die Revisionsstelle. Die Deckelung des Gewinnvortrags ist raus, weil laut EWR-Recht die Energiemarktaufsicht (EMK) zuständig ist. Läuft der Legal-Check von Regierung und Landtag durch, startet das Signature-Game. Mit 1000 Unterschriften landet die Initiative wieder im Landtag, ohne Mehrheit folgt Volksabstimmung. LKW-Finanzen – Detail-View statt Mixed-Sparten Die DpL kritisiert die zusammengelegten Sparten im LKW-Jahresbericht als Kontrollproblem beim staatlichen Monopolbetrieb. Gefordert wird eine separate Spartenrechnung für Strom- und Telekomnetz, Kraftwerke sowie Energie-Business im In- und Ausland, inklusive eigener Erfolgs- und Gewinnrechnung. Cashflows, WACC und Streit um Quersubvention Erträge sollen als zweckgebundene Rücklagen im jeweiligen Netz bleiben; Überschüsse werden via Tarife zurückgegeben: «Nicht benötigte Überschüsse werden so über die Netznutzungsentgelte zeitnah an die Endkunden zurückerstattet», so Erich Hasler. Zum WACC: «Aber den LKW steht es natürlich frei, einen tieferen Preis zu setzen». Ziel laut Initiative: Quersubvention stoppen. LKW-Chef Gerald Marxer hält dagegen: «Die EMK fürs Stromnetz respektive das Amt für Kommunikation prüfen regelmässig alle Konten und Transaktionen bis ins letzte Detail ...». Revisionsstelle als Watchdog mit Time-Limit Die DpL sieht die Revisionsstelle als Quersubventions-Checker: «Die Revisionsstelle hat einen vollständigen Zugang zu allen Konten, Einbuchungen sowie internen Verrechnungen ...», so Hasler. Sie soll Basis für EMK-Entscheide liefern. Mandate sollen max. sieben Jahre laufen, um «Betriebsblindheit» zu vermeiden. Marxer warnt vor Mehraufwand, der bei den Kunden landen könnte. Zum Originalartikel

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