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DpL fordert klare Antworten auf die Sorgen vom Gewerbe

2026-02-04 - 23:37

DpL-Interpellation: KMU-Struggle im Fokus Die DpL feuert im Landtag einen Fragenkatalog mit 28 Punkten ab, damit die Rahmenbedingungen für KMU gecheckt werden. Deadline für die schriftlichen Antworten der Regierung ist Sommer, die Überweisung ins Parlament ist für Anfang März geplant. Auslöser ist laut Text die zunehmende «Flut von administrativen Aufgaben». Besonders die Umsetzung von E-Government wird kritisiert, da Digitalisierungsprojekte in der Praxis «oft zu Mehraufwand, insbesondere für kleinere Betriebe mit begrenzten Ressourcen» führten. Digital Overload und Data-Doubletten Die DpL will wissen, ob ein zentrales digitales Unternehmerkonto kommt, über das alle Bewilligungen und Meldungen laufen. Nervfaktor Nummer eins: redundante Datenerfassungen in «unterschiedlichen, nicht vernetzten Systemen». Auch die stärkere Einbindung von Branchenverbänden und Wirtschaftskammer steht auf der Agenda. Workforce, Workload und Wettbewerb Gefragt wird nach Support für Ausbildungsbetriebe, etwa via Ausbau der Stelle «100pro!». Zudem stehen Anreize für Weiterbeschäftigung über das Pensionsalter, weniger Bürokratie für Fachkräfte aus Drittstaaten und eine «jährliche Verlängerung der Arbeitsbewilligung mit reduziertem Aufwand» zur Diskussion. Flexiblere Arbeitszeitmodelle mit temporären Überschreitungen der Arbeitszeit werden ebenfalls adressiert. Zum Schluss verlangt die DpL Infos zu fairem Zugang heimischer KMU zu öffentlichen Aufträgen, zur Transparenz bei Vergaben unter Schwellenwerten und zur «zunehmenden Konkurrenzierung privater Unternehmen durch die öffentliche Hand». Zum Originalartikel

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