DpL will Projekt Spitalneubau stoppen
2026-03-03 - 05:36
Spital-Projekt im Hard-Crash Nach dem zweiten Planungs-Fail beim Neubau des Landesspitals will DpL-Präsident Thomas Rehak den Hard Stop: Seine Fraktion beantragt im Landtag den Projektabbruch. «Der bestehende Verpflichtungskredit muss sistiert werden. Und dann muss als allererstes die Standortfrage neu aufgerollt werden. Es muss ein gänzlich neues Projekt auf den Weg gebracht werden, für das dem Volk ein neuer, ehrlicher Verpflichtungskredit zur Abstimmung vorgelegt wird», so Rehak. Massive Mängel und teures Lehrgeld Ein externes Gutachten zerlegt das Vorprojekt «Inspira II»: zu niedrige OP-Decken, fehlende Kühlflächen für Hightech-Equipment, eine 9-Prozent-Rampe für die Ambulanz und HLKS nur als Sketch. Die Kostenreduktion von 2024 wird «massiv» angezweifelt. Rehak nennt die versprochenen Einsparungen eine Illusion und wertet die 4,7 Millionen Planungskosten als teures Lehrgeld. Polit-Battle um Neustart Support kommt von der Freien Liste, die von einer «politische und organisatorische Bruchlandung» spricht. VU und FBP blocken einen Total-Reset, pochen auf die Volksentscheide und das Wille-Areal. Während FBP auf Optimierung setzt, will VU ein neues Projekt – aber same Standort, same Kreditrahmen. Plan B in der Pipeline Die Regierung entzog dem Spital die Bauherrschaft, die SSL übernimmt. Bis Herbst soll klar sein, ob Fix oder Trash – plus Objektstrategie als Plan B fürs Wille-Areal. Zum Originalartikel