Ein Abend bringt Lachen, Zynismus und Satire vibes
2026-02-05 - 18:08
Fasnachts-Vibes im Maurer Gemeindesaal Der Gemeindesaal Mauren war gut gefüllt, als das Räbahobel-Team die neue Fasnachtszeitung mit Illustrationen von Tanja Frick launchte. Moderator Peter Beck checkte zuerst die Brainpower im Saal, switchte dann aber auf Easy-Mode-Fragen. Angst vor dem Räbahobel? Offenbar. Traurig ohne Eintrag? Definitiv. «Und wer ist nur wegen dem Freihofschnitzel da?» – lautem Gelächter nach zu urteilen: quite a few. Agnes Thöny verzichtete bewusst auf Namens-Dropping, alle seien gleich viel wert. Shots gegen «prächtig gedeihende Muurerle» «Residenzler» Markus Meier lieferte Live-Snippets aus dem Räbahobel: vom Maurer «von der Wiege bis zur Bahre», Roast von «prächtig gedeihendes Muurerle», Gender-Rollen und «Schieflage der Maurer Finanzen». Dazu Legenden wie Beck-Mündle beim letzten Abendmahl, Schreiner Ritter an der Arche Noah und Eva als geborene Bühler. Die Crowd lachte, verstärkt durch markante Lach-Sounds aus den eigenen Reihen. Räbapromi, Chansons und Spital-Rant Gemeindevorsteher Johannes Hasler wurde zum Räbapromi gekürt. Der Männergesangsverein Mauren dropte freche bis bitterböse Chansons über Liebeskummer-Würste, unglückliche Ehefrauen und Endlos-Warten am Telefon. Beim Landesspital teilte Peter Beck aus: «Wenn wir wenigstens ein armes Land wären», dann wäre das ja nachvollziehbar. «Wir hätten das Geld. Das bedeutet, wir sind einfach zu blöd dafür.» Widerspruch: zero. Zoom-Battle, Freihofschnitzel und Dark Humor Für weiteren Humor sorgte das Duo Ralph Wanger und Peter Beck beim Live-«Zoomen». Dank Mute-Button konnte jeweils gesagt werden, was man wirklich voneinander dachte. Diese «gegenseitige politische Beschimpferei bringt doch nichts», stellten beide fest; shared passion bleibe die Gier nach dem Freihofschnitzel. Der Frieden war jedoch short-lived. Zum Schluss kam die zynische Poesie von Georg Kreisler auf die Bühne: Der Männergesangsverein ging «Tauben vergiften im Park» und thematisierte die «kriechende Lieblingsbeschäftigung von Staatsbeamten». Grosses Gelächter, frenetischer Applaus und ein chilliger Ausklang mit weiteren spitzen Bemerkungen roundeten den Abend ab. Zum Originalartikel