Ein Leben laeuft komplett im Beat der Musik
2026-01-30 - 05:38
Early Years und First Fails Michael Gattenhof, 63, startet musikalisch mit Blockflöte: «Doch das wollte niemand hören». Statt selber spielen: full immersion in Sound. In Triesen aufgewachsen, zwischen Städtetrips, Konzerten und der ersten Vinyl mit blondem Wuschelkopf: Heintje. Jugend-Pionier und Open-Air-Debakel Schon als eher ruhiger Typ outspoken unterwegs: Schülerorganisation, Jugendgruppe Triesen, erster Jugendraum im Gemeindezentrum. Beim DIY-Open-Air 1980: «Wir legten den Bühnenboden selbst aus», Dach vergessen, Regen deluxe, Verlegung in die Turnhalle. Resultat: «... noch ein ganzes Weilchen Wurstsalat». Uni, UK und Vinyl-Lifestyle Germanistik/Anglistik in Bern wird dank «Der grüne Heinrich» too boring, Wechsel nach Lausanne. Soundtrack: Genesis, Pink Floyd, Queen, The Who, Santana, Rolling Stones. In Glasgow und Edinburgh als Sprachassistent, inklusive «allererstes Sting-Konzert – es war grossartig». Budget-Regel: Hälfte Lohn für Platten, ein Viertel für Gigs. Kommentar: «Das war eine harte Lebensschule ...» Festival-Groundbreaker Master in Kulturmanagement in London, Diplomarbeit «Das Liechtenstein-Festival». 1993 Launch von «The Little Big One» in Vaduz, 2001 staatliche Support-Pläne, dann Referendum und Aus: «Ich war am Boden zerstört». Trotzdem Learnings, Joe-Cocker-Show 1995 inklusive Bacardi-Coke 3:1. New Projects und Icon-Moments Mit «Vaduz-Soundz» (seit 2011) und «Vaduz Classic» bleibt Gattenhof im Game, plus Pepi-Frommelt-Stiftung, Onassis-Stiftung, IG Kunst und Kultur, Tangente-Verein. Selbstbeschreibung: «Ein ehrgeiziger und sturer Macher». Highlight: Jam in der Meierhof-Bar Triesen – Chaka Khan mit Toto: «Eine unvergessliche Begegnung mit einer grossartigen Frau mit magischer Stimme.» Lieblingssong: «Ain’t Nobody.» Wunsch-Meetings: «Sting und Peter Gabriel.» Zum Originalartikel