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Erst zu wenig Schnee, dann zu viel Schnee killt die Gästezahlen im Vergleich zum letzten Jahr

2026-02-23 - 18:36

Struggle-Season in Malbun Die Bergbahnen Malbun AG hatten in den Weihnachts- und Sportferien ihre Peak-Business-Phase, aber der Schnee hat nicht mitgespielt. Nur die Hauptpiste Täli war an Weihnachten offen, «Das hat uns natürlich hart getroffen», so Geschäftsführer Robert Büchel. Die Gästezahlen dropten im Vergleich zum Rekordjahr davor, genaue Zahlen bleiben vorerst offline: «Wir müssen die Wintersaison als Ganzes betrachten. Einen Kassensturz gibt es erst nach Saisonende». Overall liege man aber «auf dem Niveau des Fünfjahresdurchschnitts». Büchel betont: «Erfreulich ist, dass uns viele Gäste aus dem In- und Ausland treu geblieben sind.» Snowmaking-Mode: complicated AF Nach einem ersten Schneefall im November blieb weiterer Niederschlag aus. Eine Wärmephase legte die Schneekanonen vom 6. bis 23. Dezember lahm. Kritik kontert Büchel mit: «Wir laden Interessierte gern ein, sich die Funktionsweise der Beschneiungsanlage erklären zu lassen.» Temperatur, Luftfeuchtigkeit und zu wenig Wasser liefen gegen das Team: «Zusätzliches Wasser lässt sich nicht einfach beschaffen.» Lawinen-Drama und Safety-First Die Sareiserseite blieb bis zu den Sportferien closed. Dann kam massiver Neuschnee, Täli-Sesselbahn zwei Tage off. Heliflüge für Lawinensprengungen waren wegen Wind und Sicht ein No-Go. «Dank einer alternativen Methode und der verbesserten Wetterlage konnten wir das Täli schon am Samstag freigeben», erklärt Büchel. Sonntag wurde trotzdem gesprengt: «Beim Thema Lawinen fahren wir eine klare null Risiko Strategie die manchmal etwas übertrieben erscheinen mag.» Zum Originalartikel

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