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Erzbistum Vaduz schickt Personalakten rüber ans Bistum Chur

2026-02-17 - 11:08

Decision Drop im Erzbistum Vaduz Das Erzbistum Vaduz lässt nach langem Hin und Her jetzt doch Akten checken. Von sieben noch lebenden Priestern, die 1997 von Chur nach Vaduz gewechselt sind, gehen die Personalakten von sechs bis zum Stichtag 1. Dezember 1997 als Kopie zurück ans Bistum Chur. Ein Priester hat die Weitergabe geblockt. So können die Files in die grosse Abuse-Study einfliessen, die über die Schweizer Bischofskonferenz läuft. Legal Check und Statement Vaduz gehört zwar nicht zur Schweizer Bischofskonferenz und ist offiziell nicht Teil des Research-Projekts. Trotzdem heisst es in der Mitteilung unverändert: «Auch wenn das Erzbistum Vaduz nicht der Schweizer Bischofskonferenz angehört und somit nicht Gegenstand des Forschungsprojektes ist, ist es dem Erzbistum wichtig, die Aufarbeitung im Rahmen der in Liechtenstein geltenden Gesetzeslage zu unterstützen». Bischof Benno Elbs liess dafür rechtlich klären, «ob und unter welchen Voraussetzungen eine rechtskonforme Akteneinsicht durch ein ausländisches Institut zulässig ist». Ergebnis: Access nur mit Zustimmung der betroffenen Priester – dieser Weg wird jetzt gefahren. Zum Originalartikel

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