European Union nominiert Mathias Ospelt für krassen Literature-Prize
2026-02-27 - 14:36
EUPL-Shortlist 2026: New Talents on the Radar Der Literaturpreis der Europäischen Union (EUPL) pusht alle drei Jahre 41 freshe Nachwuchsautor:innen aus den 41 Ländern des Programms «Kreatives Europa». Für die 2026er-Edition hat das EUPL-Konsortium nun 14 nationale Nominees gedroppt – eines pro teilnehmendem Land. Mit am Start: «Ebaholz» von Mathias Ospelt, 1963 in Vaduz geboren, aktiv als Satiriker, Kabarettist und Veranstalter der Liechtensteiner Literaturtage sowie des Kleintheaters Schlösslekeller. Jury-Process und Event-Hype Die Nominationen kommen von nationalen Institutionen mit deep Knowledge der jeweiligen Literaturszene. Eine siebenköpfige europäische Jury liest jetzt Auszüge aus allen Büchern und kürt in den nächsten Monaten den EUPL-Winner 2026 plus zwei lobende Erwähnungen. Verkündet wird das Ganze am 29. Mai 2026 im Museum für Moderne Kunst in Warschau während der dortigen Buchmesse. Preisgeld, Visibility und Übersetzungs-Boost Der EUPL feiert Kreativität und Diversity der europäischen Literatur, pusht Cross-Border-Reading und internationale Visibility. Schon die Nominierung bringt europaweite Promo, Übersetzungszuschüsse, Messepräsenz und eine zweisprachige Broschüre. Der Gewinner erhält 10 000 Euro, zwei Übersetzungszuschüsse; die beiden Sonderauszeichnungen je 5000 Euro plus einen Zuschuss. Liechtenstein war bereits mit Iren Nigg (2011) und Armin Öhri (2014) erfolgreich. Zum Originalartikel