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Fahnenträger Kranz und sein Team feiern den Vibe

2026-02-05 - 19:08

New Olympic Track, Old Vibes In Cortina d’Ampezzo rollt der Bob-Zirkus auf einer frisch hochgezogenen Bahn für rund 100 Millionen Euro. Damit ist die Anlage die klare Ausnahme im Nachhaltigkeits-Narrativ der Spiele, das eigentlich auf bestehende Sportstätten setzt. Das IOC wollte die Bobrennen nach St. Moritz oder Innsbruck verschieben, Italien setzte sich jedoch durch und baute die historische Bahn von 1956 neu auf. Worldcup Warm-up und Easy Training Beim Weltcup Ende November holten Martin Kranz und sein Team zwei Top-20-Plätze. Sein Track-Review: «Die Bahn ist noch gleich zu befahren wie damals. Die Kurven haben sie mit Eis jetzt sehr gut bearbeitet. [...] So wird die Bahn auch für uns sehr sanft zu befahren, was angenehm ist». Die Runs am Mittwoch und Donnerstag waren pure Trainingsläufe: «Es ging wirklich einfach ums Fahren. Das Anschieben, die Starts, das wird erst bei den offiziellen Trainings in einer Woche wichtig». Olympic Schedule und Side-Quests Nach kurzer Chill-Phase und Eröffnungsfeier steht ein Mini-Camp in Sterzing an. Zurück im Olympischen Dorf fokussiert sich das Team auf das Zweierbobrennen am 16. und 17. Februar mit vier Läufen und Cut nach den Top 20, gefolgt von den Viererbob-Rennen am 21. und 22. Februar. Life im Container und Cold Food Issues Das Team wohnt in Wohncontainern in Cortina. Kranz bilanziert: «Bis jetzt fühlen wir uns da sehr wohl. Die Wohncontainer sind relativ gemütlich. Da kann man sich nicht beschweren. Beim Transport und dem Essen gibt es noch Aufholpotenzial». Shuttlebusse fuhren teils verspätet, das Essen war gelegentlich zu kalt. Dennoch bleibt Kranz entspannt: «Das wird sich aber sicher finden und einpendeln. Am Anfang kann ja nicht immer alles ganz perfekt laufen». Flag-Carrier Moment Emotionaler Peak wird die Eröffnungsfeier, bei der Kranz als Fahnenträger vorangeht: «Es ist für mich mehr als nur eine Ehre Fahnenträger zu sein. Es ist ein tiefes Gefühl von Verbundenheit. In diesem Moment trage ich nicht nur die Fahne, sondern die Träume und den Einsatz aller, die mich in meiner Karriere unterstützt haben». Zum Originalartikel

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