Fasnacht endet mit fettem Crash im Schnee
2026-02-17 - 18:07
Weather-Drama am Berg Petrus spielte am Mittwochnachmittag Hardcore-Remix: Schnee – Sonne – Schnee. Wegen der wilden Wetter-Swings entschieden die Organisatoren schon mittags: Umzug ohne Wagen, kürzer, aber safe. Trotzdem strömten viele Fasnachtsfans nach Triesenberg. Kurz vor Start noch ein paar Sonnenstrahlen, dann beim Losmarsch der ersten Gruppe direkt wieder Schneefall – und das durch den ganzen Umzug. Guggen-Vibes und Snow-Layer Traditionell legten die Triesenberger Gugenmusik «Wildmändli» beim «Finale Furioso» zuerst los. Die Berger Narrenzunft zog mit «75er-Mändli» die Seventies hoch auf den Berg. Während Stimmung und Beat hochfuhren, legte sich nach zwei Gruppen schon eine Schneeschicht auf Teilnehmende und Crowd. Mottos statt Wagen Die «Jodateifel» kamen mit Kettensägen-Performance, danach Tal-Crews wie der Balzner Wagenbau als Fussgruppe, die Räbagsechter aus Mauren mit Südsee-Vibes und die Funken- und Narrenzunft Chalberrüti mit orangem «Wow»-Effekt. Themen reichten von «Föhra-Schwinger» über «Politik im Dornröschenschlaf» bis zu den neuen «Steinödler» mit Dialekt-Lebkuchen. Indoor-Finale mit Monsterkonzert Nach dem kalten Umzug switchten die meisten in den vollen Gemeindesaal. Acht Liechtensteiner Guggen gaben beim Monsterkonzert alles, von «Ratatäsch» bis zu den «Tuarbaguger», die das «Finale Furioso» offiziell abschlossen. Zum Originalartikel