Garmischs Weltcup-Piste gehoert zu den krassesten Steilstrecken im ganzen Rennkalender
2026-02-28 - 05:36
Kandahar-Vibes Auf knapp 1700 Metern droppt in Garmisch-Partenkirchen die Kandahar-Abfahrt – eine 3330-Meter-Route, die als Hardcore-„Gradmesser für Abfahrer“ im Weltcup gilt. Schon beim Start in der Kandahar 2 geht es Richtung «Seele», einer S-Kurve, die über «Rhythmus und Vertrauen» entscheidet; der Speed ballert in Sekunden über 100 km/h. Zwischen dichten Waldpassagen mit Licht-Schatten-Flicker, der «Olympia-Kurve» und Jumps von 40 bis 60 Metern bleibt kein Raum für Noob-Moves. Key-Features und Killer-Section Jeder Abschnitt ist klar definierter Skill-Check: «Gleitstück, Technikpassage, Mutprobe». Spots wie Stegerwald, «Alte Quelle» und Bödele verlangen «Präzision» und «saubere Skiführung». Ultimate Boss-Level: der «Freie Fall», seit 2009 mit 92 Prozent Gefälle «steilste Passage im gesamten Weltcup», optisch wie eine „senkrechte Wand aus Schnee“. Am Ende wartet der rund 20 Meter weite Zielsprung – erst wenn «die Ski dort ruhig aufsetzen, darf man durchatmen». History und Legacy Der Name geht über Afghanistan, «Baron von Kandahar» Frederick Roberts und Sir Arnold Lunn bis zu den Arlberg-Kandahar-Rennen von 1928. Seit 1954 ist Garmisch Fixpunkt, seit 1969/70 Weltcup-Standard. Tragisch: 1994 verunglückte Ulrike Maier tödlich. Track-Record: Erik Guay mit 1:58.41 Minuten. Aus Liechtenstein-Perspektive ikonisch: Marco Büchels Abschiedsrun 2010 im Samtanzug und kurzen Hosen. Zum Originalartikel