Gespräche mit den USA gehen weiter
2026-02-24 - 10:06
US-Zoll-Drama 2.0 Der Oberste Gerichtshof der USA hat grosse Teile von Donald Trumps Importzöllen gekillt – rechtswidrig. Trump reagiert im Hard-Mode und droppt direkt einen globalen 15-Prozent-Zoll oben drauf. Was das exakt für Liechtensteins Firmen bedeutet, ist noch unklar, die neuen Tarife sollen aber ab sofort gelten und kommen zusätzlich zu bestehenden Abgaben. Die hohen Zölle auf Stahl und Aluminium vor April 2025 bleiben unangetastet. Taskforce im Analyse-Mode Die Taskforce Handelspolitik checkt aktuell die Lage. Martin Frick erklärt: «Die Äusserungen von Präsident Trump lassen grundsätzlich erwarten, dass die USA an ihrer Zollpolitik festhalten und andere Rechtsgrundlagen heranziehen werden, um bilaterale oder sektorielle Zölle zu erlassen». Man ist mit dem Büro des US-Handelsbeauftragten und der Schweiz im Austausch. Trade-Deal als Safety-Net Liechtenstein und die Schweiz halten trotz Chaos am geplanten US-Abkommen fest, im Gegensatz zur EU. Frick betont: «Liechtenstein wird sich in den laufenden Gesprächen weiterhin konstruktiv einbringen»; Ziel seien «möglichst berechenbaren Handelsbeziehungen» und «verlässliche Rahmenbedingungen», damit keine Wettbewerbsnachteile entstehen. Firmen sollen mindestens 300 Millionen US-Dollar investieren und Jobs in den USA um 50 Prozent hochfahren. Zum Originalartikel