Hasler rettet FCV und sorgt für Chaos am Schluss
2026-02-22 - 16:35
High-Intensity Match im Rheinpark Im Rheinpark lieferte der FC Vaduz gegen Xamax ein Game mit voller Drama-Playlist: Intensität, Spannung, hitzige Zweikämpfe – und einen Last-Minute-Winner. In der 94. Minute verwandelte Nicolas Hasler einen Elfmeter zum 1:0 und fixte damit drei wichtige Punkte für Vaduz. Trainer Marc Schneider bilanzierte: «Über 90 Minuten waren wir die bessere Mannschaft. Wir haben das Spiel kontrolliert, auch wenn es am Schluss zu lange dauerte, bis wir das Goal geschossen haben.» Vaduz-Dominanz und Xamax-Struggles Schon ab Minute eins setzte Vaduz den Ton: Cocic mit frühem Dribbling, Schwizer mit gefährlichen Freistössen, Berisha über die Flügel, dazu starke Ballkontrolle. Xamax versuchte via Fouls zu resetten; frühe Gelbe Karten für Shiloh Reinhard und Koro Kone. Trotzdem blieb Vaduz am Drücker. Schneider meinte: «Xamax stand phasenweise relativ tief und hatten es nicht einfach, ins letzte Drittel zu kommen. Wir hätten früher in die dritte Zone kommen müssen, um die Chancen besser zu nutzen.» Elfmetertor, Spuck-Skandal, Rote Karte Nach weiteren Chancen und offensiven Wechseln brachte der späte Penalty die Decision. Direkt danach eskalierte die Situation: Salim Ben Seghir spuckte Hasler ins Gesicht, sah Rot; Romain Bayard Gelb. Schneider reagierte klar: «Wenn es stimmt, dass jemand ins Gesicht spuckt, ist das absolutes No-Go. Ich habe Verständnis für Emotionen, aber so etwas darf nicht passieren.» Sein Gesamtfazit: «Es war eine umkämpfte und emotionale Partie. Wir haben drei wichtige Punkte mitgenommen, der Siegtreffer kam spät, aber verdient.» Zum Originalartikel