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Holznutzung erreicht niedrigsten Stand seit 20 Jahren

2026-02-23 - 05:35

Holz-Stats 2024: Forest im Sparmodus 2024 wurden in Liechtenstein knapp über 15’000 Kubikmeter Holz geschlagen – so low wie zuletzt 2003. Seit 2018 läuft ein klarer Downtrend, bewusst gesteuert. Laut Daniel Oertig vom Amt für Umwelt: «Im Fokus stehen heute Stabilität, Schutzwirkung, Biodiversität und Klimafitness des Waldes – nicht die Steigerung der Holzernte.» From Möbel zu Energy-Mode High-Quality-Stammholz für Möbel, Bauteile oder Parkett ist über die Jahrzehnte massiv zurückgegangen. Rund 70 Prozent der Holzernte landen inzwischen im Energy-Sektor. Gleichzeitig fiel die Menge an Energieholz aus heimischen Wäldern auf rund 11’000 Kubikmeter. Oertig erklärt: «Die energetische Holznutzung ist ökologisch sinnvoll, aber wirtschaftlich nur tragfähig, wenn sie in eine multifunktionale, nachhaltige Waldwirtschaft eingebettet ist.» Holz fällt primär als Side-Product aus Schutzwaldpflege und Durchforstung an. Aufforstung: Historic Low Die Aufforstung droppt ebenfalls: 2021 noch ca. 20’000 Jungbäume, 2024 nur etwa 7’500. Oertig: «Die Aufforstung befindet sich auf einem historischen Tiefstand, was primär auf den starken Fokus auf Naturverjüngung zurückzuführen ist.» Pflanzungen passieren nur, wo sie zwingend nötig sind. Hohe Wildbestände, Klimawandel, Borkenkäfer und instabile Fichtenbestände pushen den Pressure auf den Wald zusätzlich. Zum Originalartikel

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