TheLiechtensteinTime

Immer mehr Fake-Notrufe stressen die Landespolizei

2026-01-27 - 05:33

Weekend-Stats: Notruf-Line im Dauer-Glow-Up Vergangenes Wochenende liefen bei der LNEZ in Liechtenstein 31 Fehlnotrufe auf – eine Zahl, die laut Landespolizei «aussergewöhnlich hoch» ist. Seit 2024 werden Fake-Alarm-Calls systematisch gezählt, damals kamen 1179 Fehlnotrufe zusammen. Für 2025 zeichnet sich jetzt schon ein Plus ab. «Im Jahr 2025 ist die Tendenz steigend», berichtet Sibylle Marxer, Mediensprecherin der Landespolizei. Auch in der Schweiz und in Österreich ist das Thema big: Der ORF Vorarlberg meldet für 2024 eine Fehlalarmquote von rund 20 Prozent. Main Causes: Pocket-Call-Drama und Kids-Mode Marxer nennt als Hauptfaktoren automatische Notrufe durch Smartphones – ausgelöst durch Bewegungen in der Hosentasche, Kinder oder zu sensible Sturz- und Notfallerkennung. Kinder, die mit Handys der Eltern spielen, sowie klassische «Hosentaschenanrufe» werden in Liechtenstein und Vorarlberg gleichermassen als typische Gründe genannt. Prevention und Legal Rules: How to Not Fail Empfohlen werden ein bewusster SOS-Check in den Handy-Settings, angepasste Sturzerkennung bei Smartwatches und Handyhüllen mit Tastensperre. Aufklärung der Kinder über den Notruf 112 gilt als key. Eine entfernte SIM schützt nicht vor Calls. Bei Fehlanruf gilt laut Marxer: Leitung nicht kappen. «Ansonsten muss davon ausgegangen werden, dass es sich um einen ‹echten› Notruf handelt. Ein versehentlicher Anruf ist im Gegensatz zu mutwilligem Missbrauch nicht strafbar». Zum Originalartikel

Share this post: