Iran-Krise lässt Aktienkurse fallen und Preise für Öl, Gas und Gold hochgehen
2026-02-27 - 05:36
Iran-Conflict in Overdrive Im Iran wird’s daily mehr tense: Wirtschaft im Struggle, Proteste on repeat und jetzt auch noch mega Druck von aussen. US-Präsident Donald Trump hat der Islamischen Republik ein zehntägiges Ultimatum gesetzt, um das Atomabkommen in Genf fertig zu verhandeln. Parallel dazu fährt das US-Militär in der Region den grössten Aufmarsch seit dem Irak-Krieg 2003. Markets on Edge Die Ansage aus Washington kickt direkt in die Börsen: Dow Jones -0,5 Prozent, Nasdaq 100 -0,4 Prozent, S&P 500 -0,3 Prozent, wie die LGT im Newsletter meldet. Trotzdem bleibt der globale Market-Impact bisher limited. Philipp Lisibach stellt klar: «Die iranische Wirtschaft spielt für die weltweiten Wachstumsprognosen nur eine untergeordnete Rolle.» Oil, Safe Havens und Long-Term Risks Mehr Action gibt’s beim Ölpreis: plus rund zehn Prozent dank geopolitischer Risk-Premium. Lisibach: «In Phasen geopolitischer Spannungen entwickeln sich einzelne Segmente oft robuster. Dazu zählen insbesondere Energieunternehmen, wenn höhere Öl- und Gaspreise anhalten.» Benefit gibt’s auch für Bonds, Gold, Franken und US-Dollar – aber: «Diese Bewegungen hängen jedoch stark vom weiteren Konfliktverlauf ab und können sich bei einer Entspannung rasch wieder relativieren.» Zu Europa meint Lisibach: «Für die längerfristige Aktienkursentwicklung bleibt der Einfluss jedoch begrenzt, sofern es nicht zu einer nachhaltigen Störung der Energieversorgung kommt.» Bei Eskalation warnt er vor «sinkender Risikobereitschaft» und «kurzfristig höherer Volatilität», plus möglichen Wachstumsbremsen durch dauerhaft hohe Energiepreise. Zum Originalartikel