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Junge Leute sind heute viel selbstbewusster als Personen in ihrem Alter vor 10 bis 20 Jahren

2026-02-19 - 16:36

Jobinserat mit Ausschluss-Policy Ein Schweizer Pflegedienst droppte ein Jobinserat für eine Pflege-Teamleitung und schloss Gen Z explizit aus – wegen «Montag, Freitag, Krankenscheinmentalität». Trotz chronischem Fachkräftemangel in der Pflege sorgt das für Bad PR und zeigt die Unsicherheit im Jobmarket: Firmen pushen wieder Performance, während eine Generation Arbeit neu definiert. Laut Bundesamt für Statistik fallen 15- bis 24-Jährige im Schnitt knapp zwei Wochen pro Jahr krankheitsbedingt aus, die Kurve steigt seit 2020. Gen Z: Klar, laut, informiert Den Vorwurf «weniger belastbar, mehr Forderungen» teilen HR-Profis nur bedingt. Stefan R. Wilhelm sagt: «Ich erlebe sie positiv: gut vorbereitet, reif für ihr Alter, klar in der Kommunikation und verlässlich.» Weiter meint er: «Sie sind selbstbewusster als Personen der gleichen Altersklasse vor vielleicht 10 bis 20 Jahren» und: «Ein Unternehmen muss das aushalten können, es verpflichtet aber auch die Arbeitgebenden dazu, konkurrenzfähig zu bleiben.» New Work, neue Loyalty-Levels Pietro Volpe beschreibt Gen Z «von stark leistungsorientiert bis zu Personen, die ihre Grenzen und Prioritäten bewusst setzen» und betont: «Das ist nicht negativ, sondern zeigt einen veränderten Erwartungshorizont an die Arbeitswelt». Laut Jugendstudie 2025 hat Arbeit für 67 Prozent hohen Stellenwert, die Bindung ans Unternehmen sinkt jedoch. Lebenslange Loyalty ist out, Flexibilität und Work-Life-Balance sind die neuen Key-Faktoren. Zum Originalartikel

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