Kommt doch noch Hoffnung fuer die Linie Ruggell-Schellenberg rein?
2026-02-13 - 05:39
Bus-Drama im Unterland Die direkte Bus-Connection Schellenberg–Ruggell wurde vor zwei Monaten gekickt – Ergebnis: rote Köpfe, Petitionen, Landtags-Action und Verkehrsminister Daniel Oehry im Fokus. Liemobil droppt das Argument «0,3 Personen pro Fahrt sind schlicht zu wenig» und setzt auf Wirtschaftlichkeit. Öhri mit „Low-Key“-Lösung Ruggells Vorsteher Christian Öhri geht jetzt in die Offensive. Ausgelöst vom gehypten «Mitfahrbänkle» schlägt er vor, die Linie 37 von Sennwald/Salez via Ruggell neu nach Schellenberg statt Bendern fahren zu lassen: «Dies wär keine grosse Anpassung und könnte aus meiner Sicht zeitnah umgestellt werden». Pluspunkte laut Öhri: stündliche Verbindung, besserer Access für Schule, Sport und REC. «Wir haben die Schellenberger gern», betont er und sieht das Ganze als «kurzfristige Übergangslösung». Liemobil: Fokus auf Pendler und Effizienz Schellenbergs Vorsteher Dietmar Lampert supportet: «Ich kann jegliche Initiative zur Wiedereinführung einer Busverbindung Ruggell-Schellenberg, bewirtschaftet durch die Liemobil, nur unterstützen.» Liemobil bleibt vorsichtig: Die Linie 37 sei als Pendlerlinie zur Industrie gedacht, «Der staufreie und umsteigefreie Anschluss von Bendern [...] hat aus Sicht der Liemobil klares Potenzial». Gleichzeitig heisst es: «Wir verschliessen uns keinen Vorschlägen und werden die Varianten mit aktualisierten Fahrgastzahlen durchspielen.» Zum Originalartikel