Konsumenten haben freie Wahl, Haendler muessen liefern
2026-02-20 - 05:36
Cash-Verbot als Trigger Ein geplantes Bargeldverbot am Zürcher HB-Weihnachtsmarkt sorgt für Massive Waves bis nach Liechtenstein. Die Politiker Jürgen Schädler und Herbert Elkuch droppen als Reaction die Volksinitiative «Ja zu Bargeld». Das Package: Eine gesetzliche Pflicht, Cash bei Konsum- und Dienstleistungen zu akzeptieren. Die Initiative wurde am Donnerstag zur Vorprüfung an die Regierung eingereicht. Argumente pro Cash-Mode Bargeld gilt für die Initianten als inklusiver Payment-Allrounder: kein Digital-Skill nötig, funktioniert ohne Strom und Internet, bleibt anonym und ist safe vor Hacks und Datensammlungen. Cash werde als „unverzichtbares Back-up“ gesehen, das Systemausfälle überbrücken und die «gesellschaftliche Resilienz» pushen könne. Freedom vs. Business Schädler setzt den Fokus auf Autonomie: «Wahlfreiheit beim Bezahlen ist Teil der Selbstbestimmung». Die Einschränkung der unternehmerischen Freiheit durch die Annahmepflicht wird akzeptiert: «Was ist uns die Freiheit des Bargelds wert? Ansonsten ist jede Transaktion überwacht». Laut Initianten sind Dual-Systems mit Karte und Cash für Händler eine «kleine und zumutbare Investition». Herbert Elkuch verweist zudem auf SNB-Daten: Digitale Payments kosten Fees, Bargeld sei die günstigere Option. Zum Originalartikel