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Land übernimmmt Bau von neuem Landesspital

2026-02-25 - 12:36

Deep Dive statt Blindflug Beim Neubau des Landesspitals „Inspira II“ läuft aktuell ein major Reality-Check. Die Stabstelle für staatliche Liegenschaften hat das Projekt mit externen Expert:innen durchleuchtet und dabei wurden legit Planungsmängel gefunden. Eine Studie, die bis Herbst 2026 fertig sein soll, soll klären, „wie beziehungsweise ob diese Mängel behoben werden können“. Parallel dazu entsteht eine fresh Objektstrategie fürs Wille-Areal, inklusive smarter Nutzung der Parzellen und Future-Plan für die Gebäude. Projekt under Construction Die Analyse zeigt laut Regierung, dass „aus spitalbautechnischer Sicht der Planungsstand zu Inspira II über fast alle geprüften Bereiche hinweg offene Fragen aufweist“. Es gebe „vielerorts noch Verbesserungs- und Optimierungspotenzial“. Positiv: Die ursprüngliche Bestellung und die Betriebskonzepte sind im Vorprojekt komplett drin. Power Shift bei der Bauherrschaft Neu übernimmt das Land direkt die Bauherrschaft, die Stabstelle für staatliche Liegenschaften führt den weiteren Prozess, das Spital bleibt beratend drin. Emanuel Schädler stellt klar: „Die Projektorganisation muss sich ändern. Ich bin froh, dass das Infrastrukturministerium bzw. die Stabsstelle für staatliche Liegenschaften das Projekt übernimmt. So kann sich das Spital nun wieder ganz ihrer Kernaufgabe, nämlich die Behandlung der Patienten, widmen“. Daniel Oehry ergänzt: „Mit dem Wechsel der Bauherrschaft bringe das Land sich entscheidend mit entsprechendem Know-how in dieses zukunftsweisende Projekt mit ein.“ Volksauftrag bleibt gesetzt Nach zwei Volksabstimmungen ist das Go für „Inspira“ fix. Jetzt muss die Analyse klären, ob das Ganze im gesprochenen Kreditrahmen deliverbar ist. Schädler hält fest: „An dieser Ausgangslage hat sich für uns nichts geändert. Wir stehen zum Landesspital und wollen nach Möglichkeit dieses Projekt zu einem erfolgreichen Ende führen“. Zum Originalartikel

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