Lange Odyssee nervt, bis das Erzbistum Vaduz endlich die Akteneinsicht approved
2026-02-18 - 05:36
Background vibes Die Schweizer Bischofskonferenz hat ein unabhängiges Research-Projekt zu sexuellem Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche in der Schweiz gelauncht. Uni Zürich ist seit 2022 am Start, wühlt sich durch Kirchenakten, führt Interviews, Main Project läuft von Januar 2024 bis Dezember 2026, Results sollen nächstes Jahr droppen. Vaduz vs. Chur – Filetransfer-Drama Das Erzbistum Vaduz ist zwar nicht Teil der SBK, hat aber Ex-Chur-Priester am Start – inklusive deren Personalakten. Deshalb stellte das Forschungsteam im Juli 2025 einen Antrag auf Akteneinsicht für Dossiers vor dem 1. Dezember 1997. Legal Trouble und Datenschutz-Move Bischof Benno Elbs erklärte am 8. November 2025, ihm seien «die Hände gebunden», Einsicht durch Dritte sei «nicht zulässig». Die Datenschutzstelle widersprach und sah weiterhin Optionen, Akten zugänglich zu machen. Nach Checks zeigte sich: Die Akten liegen dank päpstlicher Bulle vom 2. Dezember 1997 legit in Vaduz. Final Decision – Limited Access Nach Rücksprache mit den Betroffenen meldete Elbs nun: Sechs von sieben noch lebenden Priestern haben zugestimmt. Kopien ihrer Akten gehen an Chur, Uni Zürich kann sie nutzen. Files verstorbener Priester sowie eines verweigernden Priesters bleiben jedoch locked. Zum Originalartikel