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Legendäre Punk- und Rockhits kommen als fette Chorversion

2026-02-10 - 12:07

Kickoff im Spy-Vibe Der Abend mit dem Ukulele Orchestra of Great Britain startet direkt im „Dick Barton – Special Agent“-Mode: siebenköpfiges Orchester, fünf Leute ballern synchron schnelle Rhythmen, während einer Solo-Action liefert. Spätestens bei «You can call me Al» zeigt sich: Die sieben Mics sind nicht nur Deko, die Crew kann auch Vocals – inklusive Sitztanz und fettem Background-Chor. Chart-Ironie und Crowd-Action Hester Goodman droppt mit viel Self-Awareness, dass ihre Version von Ms. Dynamites «Dy-na-mi-tee» es «auf Platz 81 der britischen Charts» geschafft hat – Zitat inklusive Dauer-Reminder im Song, damit alle mitwippen und mitschnippen. Beim Broadway-Hit «If they could see me now» ist ein «Showgirl Rightkick» gefragt, aber wie Bandleaderin Leisa Re schmunzelnd sagt, werde sie auch eine winkende «Jazz-Hand» akzeptieren. Rock, Punk und Ukulele-Glow-Up In rund zwei Stunden werden Classics komplett gerebootet: «Pinball Wizard» als Sea Shanty, «Highway to Hell» im Chor-Style, Motörheads «Rock’n’Roll» als Western-Ritt. Leisa Re sorgt mit «Dreams» von den Cranberries für Gänsehaut, das ganze Orchester summt «God gave Rock’n’Roll to you» und zeigt bei «Smells like teen spirit» dynamisch, wie leise Grunge langsam zur Full-Rock-Explosion wird. Characters on Stage Jede Person im Orchester hat eigenen Vibe: Peter Brooke Turner kombiniert Comedy-Choreo mit «Thunderball»- und «Smells like teen spirit»-Vocals, Ben Rouse liefert virtuose Soli, Guy Hargreaves zeigt Dance-Skills. Leisa Re und Hester Goodman übernehmen freche Moderation und Animation, Laura Currie gibt ironisch die «Spassverderberin», Bassist Laurie Higgins verteilt trockene Sprüche. Nach 40 Jahren Bandhistory steht: Punk- und Rockklassiker funktionieren auch im Ukulele-Setup – mit theatraler Show und britischem Humor. Zum Originalartikel

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