Liechtenstein schickt Top-Leute zur Münchner Sicherheitskonferenz
2026-02-15 - 19:09
Konferenz-Vibes: “Under Destruction” Die Münchner Sicherheitskonferenz lief dieses Jahr unter dem Motto «Under Destruction» und zoomte hart aufs transatlantische Power-Level. Bundeskanzler Friedrich Merz pushte in seiner Opening-Note Europas Self-Reliance und Reform-Skills als Key, um im globalen Machtblöcke-Game mitzuspielen. Er kündigte an, Deutschland wolle mit den EU-Partnern Leadership übernehmen. US-Aussenminister Marco Rubio hob die gemeinsamen „historischen und kulturellen Gemeinsamkeiten“ als Base der Partnerschaft hervor, betonte aber eine US-Aussenpolitik, „die von ihren Partnern Engagement auf Augenhöhe verlange“. Hot Spots: Ukraine, Grönland, Iran, Nahost, plus AI und hybride Warfare. Liechtenstein im Security-Network Für Liechtenstein zeigte sich der Nutzen der Konferenz beim Austausch zu nationalen Sicherheitsstrategien und hybriden Threats, inklusive Talks mit EU-Vizepräsidentin Henna Virkunnen und EU-Kommissar Magnus Brunner zu Asyl, Migration und Police-Coop. Mit Kaja Kallas ging es um eine Allianz für Multilateralismus und Völkerrecht. Take-aways aus München Regierungschefin Brigitte Haas: «Auch wenn wir mit einem besseren Gefühl zu den transatlantischen Beziehungen aus München abfahren: Für unsere Sicherheit sind wir als Liechtenstein und als Europa selbst verantwortlich. [...] Die heutige Weltlage lässt daran keinen Zweifel.» Sabine Monauni: «Eine Weltordnung, die auf der souveränen Gleichheit der Staaten und dem internationalen Recht beruht, bleibt für Liechtenstein ein Kerninteresse und alternativlos. [...] Dazu gehört auch ein ambitioniertes Reformprogramm, bei dem sich Liechtenstein aktiv und gestaltend einbringen will.» Zum Originalartikel