Liechtensteiner Feuerteufel zeigt krass viel Reue
2026-02-26 - 15:07
Court-Vibes In Wil rollt ein Case um einen 60-jährigen Liechtensteiner, der seit 2021 im vorzeitigen Massnahmenvollzug sitzt und nur mit Begleitung raus darf. Im Gerichtssaal wirkt er ruhig, aber gibt zu, nervös zu sein – «einfach allgemein die Aufregung, vor Gericht zu stehen.» Fire-Story Laut Anklage soll er 2011 in Marbach einen Wohnwagen angezündet haben, worauf zwei Gasflaschen explodierten und Schaufenster sowie mehrere Gebäude Damage kassierten. Kurz danach in Altstätten: ein Auto und ein Motorrad in einer Doppelgarage abgefackelt, mehrere Fahrzeuge und das Gebäude beschädigt. 2014 dann erneut Brandstiftung an einem Kleinbus in Altstätten, jeweils Totalschaden, Gesamtschaden > 120’000 Franken. Motive und Side Crimes Auf die Frage nach dem Warum sagt er: «Aus Frust und Zerstörungswut.» Er berichtet von Mobbing durch Behörden, Problemen, einer harten Kindheit und zufällig gewählten Targets. Zusätzlich im Package: Laptodiebstahl, Reifenstechen, ein geklauter Puch – «Ich wollte sehen, wie er funktioniert.» Self-Report und Sentencing Der Mann stellte sich 2021 selbst: «Hier bin ich», mit Reisetasche, und meinte: «Es ging nicht mehr» und «Ich wollte mein Leben endlich in den Griff bekommen.» Die Staatsanwaltschaft fordert sechs Jahre Haft mit stationärer Massnahme, der Verteidiger deutlich weniger. Urteil-Drop: telefonisch am Freitag. Unschuldsvermutung weiterhin on. Zum Originalartikel