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Liechtensteins Hotels setzen ein klares Statement gegen Booking.com

2026-02-05 - 19:38

Liechtensteins Hotels vs. Booking.com Liechtensteins Hotel-Szene geht juristisch all-in: Über 50 Prozent der Häuser hängen sich an eine europaweite Sammelklage gegen Booking.com, eingereicht beim Bezirksgericht in Amsterdam. Getriggert wird das Ganze von HOTREC und der «Hotel Claims Alliance», die angeblich überhöhte Kommissionen wegen Paritätsklauseln zurückholen will. High Participation, High Drama In Liechtenstein sind laut Walter Hagen, Präsident des LHGV, zwölf Hotels dabei – bei der Mini-Hotelanzahl im Land eine europaweit auffällige Quote. Welche Betriebe genau mitmachen, bleibt aus Datenschutzgründen off the record. Aus der Schweiz joinen ein paar Hundert Hotels, europaweit mehrere Tausend. Christian Hürlimann von HotellerieSuisse meint: «Die hohe Anzahl teilnehmender Betriebe zeigt, wie gross der Unmut über die Marktbedingungen im Online-Buchungsmarkt ist». Legal Gamechanger und Next Steps Paritätsklauseln, inzwischen in der Schweiz banned und in vielen EU-Staaten reguliert, stehen im Zentrum. Rückenwind gibt ein Berliner Urteil, das Booking.com Schadenersatz auferlegte. Walter Hagen erklärt: «Liechtenstein profitiert über seine Verträge mit der Schweiz und dem EWR von bestehenden gesetzlichen Regelungen» und: «Nur gemeinsam lässt sich gegenüber grossen Tech-Plattformen wirksam auftreten». Parallel pusht die Branche Direct Bookings als kostengünstigere Go-to-Option. Zum Originalartikel

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