Medien sind sich nicht einig über Wavvyboi
2026-03-02 - 17:08
ESC-Showdown Beim deutschen ESC-Vorentscheid stand der liechtensteinische Artist Wavvyboi mit neun Acts im Line-up. Eine Jury pickte drei Acts fürs Superfinal, darunter auch Simon Vogt-Grande. Das Voting entschied: Sarah Engels holte mit «Fire» den Win, im Publikumsvote mit circa 38 Prozent rund vier Prozentpunkte vor Wavvyboi. Trotzdem generierte der Balzner Massive-Reach, nationale Medien brachten seinen Namen big time. Media-Buzz Der auf Musik und Popkultur spezialisierte «Rolling Stone» nannte Wavvyboi den eigentlichen Favoriten. Zur Entscheidung schrieb das Magazin: «Man denkt: Zwei können gewinnen. Wavvyboi und Molly. Und es gewinnt: Sarah Engels. Wavvyboi sieht aus, als müsste er sich übergeben». Gleichzeitig wird er dort als «platinblonden Engel» getaggt. Stage-Performance Im Interview erklärte Wavvyboi, der Gitarrenwurf sei ein planned Showelement gewesen. «Der Spiegel» kommentierte: «Seine Gitarre warf er spektakulär von sich – im Saal konnte man sehen, dass Helferlein mit einem Tuch bereitstanden, um sie aufzufangen» und lobte den Auftritt mit «enormer Energie». Die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» urteilte stimmlich etwas «zu unsicher», blieb darüber hinaus aber low-key. Zum Originalartikel