Neue Wege starten die Krebsbehandlung neu
2026-01-25 - 21:08
Status quo in der Schweiz Krebs ist in der Schweiz nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache, rund 50’000 neue Cases pro Jahr. Laut Stefan Diem, Ärztlicher Leiter Onkologie und Hämatologie am Spital Grabs, betrifft das increasingly auch Jüngere: «In den letzten zwei Jahren hatten wir viele Patienten unter 40 Jahren». Vom „Sterben an“ zum „Leben mit“ Krebs Die Onkologie hat laut Diem massive Fortschritte gemacht. Neue Therapien pushen die Survival-Time klar nach oben. «In vielen Fällen heisst es nicht mehr «Sterben am Krebs», sondern «Leben mit Krebs»», so Diem, dank Forschung, zielgerichteten Therapien und Immuntherapien. Wie Krebs eskaliert Krebszellen entstehen bei allen, werden normalerweise vom Immunsystem gelöscht. Wenn sie sich verstecken lernen, vermehren sie sich unkontrolliert. Gutartige Tumore verdrängen Gewebe, bösartige wachsen ein, streuen via Blut und Lymphe und bilden Metastasen. Diem: «Es ist häufig schwierig mit einer einzigen Therapie 100 Prozent der Krebszellen zerstören zu können.» Hightech-Therapien im Einsatz Targeted Therapy blockt Tumor-Mutationen very specific, Chemotherapie trifft alle schnell teilenden Zellen. Immuntherapien wie Checkpoint-Inhibitoren und CAR-T „entfesseln“ T-Zellen. Ein 45-jähriger Patient mit metastasiertem Melanom war nach Checkpoint-Treatment tumorfrei und ist es Jahre später noch. Nebenwirkungen bleiben jedoch ein Thema, Diem betont, es gehe darum, Lebenszeit auch lebenswert zu halten. Zum Originalartikel