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Parfümdieb verliert seine Berufung

2026-02-12 - 05:38

Parfum-Heist im Ländle Ein 50-jähriger Ukrainer wurde wegen Luxusparfum-Diebstählen im November 2024 rechtskräftig verurteilt. Mit einer präparierten Bag klaute er zuerst 17 Markenparfüms im Wert von 2600 Franken aus einer Drogerie in Liechtenstein. Am nächsten Tag zog er das gleiche Setup durch: erst im Rheintal, dann wieder im Ländle. Beim dritten Move mit 11 Flacons à 1200 Franken wurde er jedoch in der Filiale gestoppt. Von Easy Theft zu „räuberisch“ Beim Exit-Versuch setzte der Mann seinen Ellbogen ein und traf eine Mitarbeiterin im Gesicht. Ein Passant griff kurz ein, die Tasche mit der Beute blieb im Store, der Täter flüchtete, wurde aber kurz darauf von der Polizei gefasst. Court-Drama mit Legal-Talk Die Verteidigung wollte aus dem Case einen „versuchten einfachen Diebstahl“ machen und argumentierte, der Schlag sei unbewusst gewesen und habe die Bagatellschwelle nicht überschritten. Das Obergericht blieb jedoch bei „versuchtem räuberischen Diebstahl“: «Er hätte die Tasche wegwerfen können, hat aber stattdessen versucht, sie festzuhalten», so ein Richter. Das Urteil: neun Monate Freiheitsstrafe bedingt auf drei Jahre Probezeit. «Bei einem möglichen Strafmass von fünf Monaten bis sechs Jahren befindet sich die Strafe ohnehin im unteren Bereich». Zum Originalartikel

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