Person erschleicht Vertrauen und nutzt es aus
2026-02-19 - 19:06
Fake-Handwerker als Serial-Dieb Ein 42-Jähriger bot Bekannten seine Skills als Handwerker an – und nutzte die ausgehändigten Schlüssel laut Staatsanwaltschaft als VIP-Pass für wiederholte, teils jahrelange Einbrüche. In einer Sportstätte und zwei Wohnungen sollen Uhren, Schmuck, Bargeld sowie Ersatzschlüssel für Wohnung und Auto gecasht worden sein. Der Sachschaden ist nur geschätzt, in einem Fall reden die Geschädigten von rund 20 000 Franken. Nach einem nächtlichen Einbruchsversuch sah ein Kind einen Eindringling, später fand die Polizei die DNA des Mannes am Balkongeländer. Court-Drama und Dark Content Das Kriminalgericht verurteilte den Mann wegen teils versuchten, teils vollendeten schweren gewerbsmässigen Diebstahls, teils durch Einbruch, wegen Pornografie mit Minderjährigen und Geldwäscherei zu 21 Monaten teilbedingter Freiheitsstrafe: 7 Monate Jail, 14 Monate auf Bewährung (3 Jahre Probezeit). Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Der Beschuldigte dementiert die Diebstähle und erklärt gefundene Uhren mit Online-Deals auf «Facebook». Schuldig bekannte er sich nur, weil er seinen Sohn nackt fotografiert und seinem Bruder mit den Worten «Willst du den Schwanz meines Sohnes?» geschickt hatte: «Das war zum Spass. Ich wusste nicht, dass das verboten ist. Und ich bereute, dass ich das getan habe.» Zum Originalartikel