Pfiffner kassiert keinen Lohn nach starkem Start
2026-02-07 - 12:38
Gold-Moment auf der Stelvio Auf der legendären Pista Stelvio droppt der erste Big Showdown der Spiele: Franjo von Allmen (1:51.61 Minuten) holt sich in Bormio den Olympiasieg in der Abfahrt und setzt damit den vorläufigen Peak einer ohnehin überragenden Saison. Sein kompromissloser Run hält dem immer grösser werdenden Druck der Topfahrer stand. Giovanni Franzoni (+0.20) sichert sich Silber und sorgt für italienischen Hype, Dominik Paris (+0.50) snapped sich vor heimischem Publikum Bronze. Die early Swiss Dominance wird im Rennverlauf zwar relativiert, ändert aber nichts an der Klasse des neuen Olympiasiegers. Pfiffner-Performance im Detail Aus liechtensteinischer Sicht steht Marco Pfiffner im Fokus. Der 31-Jährige findet oben schnell in den Rhythmus, liegt bis zur zweiten Zwischenzeit nur 45 Hundstel hinter von Allmen. Danach schleichen sich Unsicherheiten ein: zu defensive Lines, zu wenig letzte Entschlossenheit in den Schlüsselpassagen. Im brutalsten dritten Sektor reisst er ab, der Rückstand wächst auf 3.23 Sekunden, im Ziel stehen +4.05 Sekunden und Rang 29. Auffällig: Mit 137.06 km/h wird Pfiffner im fünften Sektor als Schnellster gemessen – 2.24 km/h schneller als die Konkurrenz. Zum Originalartikel