Pfiffner sagt: «Dann ist man richtig big»
2026-02-07 - 05:37
Experience-Level 9000 Marco Pfiffner, 31, geht 2026 already zum vierten Mal an den Start bei Olympia – nach Sotschi 2014, Pyeongchang 2018 und Peking 2022. Dieses Mal aber mit Home-Turf-Vibes: Die Abfahrt läuft auf der Pista Stelvio in Bormio, einem fixen Stop im Weltcupkalender. Pfiffner meint: «Hier kennt man einfach alles, das ist der Unterschied. Man weiss wie man anreisen muss, wohin man gehen muss.» Low Hype, wenig Village-Vibes Die Games-Atmosphäre ist noch eher chill: «Es gibt kein olympisches Dorf. Man merkt zwar, dass es die Spiele sind, aber es sind noch nicht viele Leute da. Es ist recht wenig los in den Hotels.» Neben den Herren-Skidisziplinen läuft in Bormio nur noch Skibergsteigen, die Athleten reisen erst an. «Daher ist wirklich wenig los», so Pfiffner. Prestige-Faktor und Race-Setup Olympia bleibt trotzdem big: «Unter den Abfahrern geniesst Kitzbühel auch ein sehr hohes Prestige. Aber logisch: Wenn man Olympiasieger in der Abfahrt wird, dann ist man ein ganz Grosser. Olympia ist schon noch einmal Spezieller.» Die Stelvio: «Unruhig. Es hat recht viele Kurven und kaum Gleitstücke», Start mit 63-Prozent-Neigung – steilster Worldcup-Start überhaupt. Pfiffners Mindset: «Gute skifahren und vom Kopf bereit sein, damit ich es mir zutraue hier runter voll zu riskieren. Dann kann ein gutes Ergebnis drinnen sein. Aber ich möchte das Ergebnis nicht von der Platzierung abhängig machen, sondern wie gut ich skifahre.» Zum Originalartikel