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Planken geht all in mit freshen Holzleitplanken

2026-01-31 - 14:08

Throwback-Leitplanken Im Dorf Planken wird ein Oldschool-Verkehrssetup aus den 70ern entsorgt. Die damaligen Holz-Stahl-Leitplanken wurden laut Vorsteher Rainer Beck ohne Plan montiert: «Das bestehende Regelwerk ist eine Eigenkreation.» Teilweise trennen sie nur Strasse von flacher Wiese, während echte Gefällstrecken komplett ungeschützt bleiben. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU) checkte die Situation vor Ort. Resultat: «Die Fachleute staunten nicht schlecht», denn die Holzrugel bieten laut Experten nur «Scheinsicherheit» und erhöhen sogar die Verletzungsgefahr. Empfehlung: Entfernen. Safety first, aber smart Der Background: Morsche Holzkonstruktionen können tödlich enden – wie ein Unglück in Vorarlberg zeigte, bei dem ein Mädchen nach dem Bruch eines Holzgeländers 18 Meter abstürzte und starb. Laut BfU braucht Planken generell keine Fahrzeugrückhaltesysteme, da Verkehr und Unfallzahlen zu tief sind. Ausnahmen gelten nur bei Brücken oder hohen Stützmauern. New Setup im Dorf Geplant sind 300 Meter Staketenzäune für Fussgänger, 48 Meter Leitplanken und 30 Meter Verkehrsleitpfosten an kritischen Spots, Kostenpunkt rund 330’000 Franken. Provisorisch stehen bereits Pfosten und Strohballen, um alte Metallfassungen zu entschärfen. Zum Originalartikel

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