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Planungsfail 2.0: Die Regierung klaert die Schuldfrage nicht

2026-02-26 - 01:07

Spitalbau-Projekt im Reality-Check Die Regierung droppt ein hartes Fazit: «Die Abklärungen der vergangenen Monate, auch unter Einbezug externer Spezialisten, führten zum Schluss, dass aus spitalbautechnischer Sicht der Planungsstand (...) über fast alle geprüften Bereiche hinweg offene Fragen aufweist.» Die geerbten Pläne liegen laut Bericht teilweise nicht mal auf Vorprojekt-Level – ziemlich weit weg von früheren Versprechen eines «wasserdichten» Projekts. Kritische Fragen und Minister-Defense Nach dem Ergänzungskredit 2024 stehen nun die Claims im Raum: «Haben sie das Stimmvolk getäuscht?» und «Agierte die Vorgängerregierung bewusst fahrlässig auf Kosten der Steuerzahler?» Infrastrukturminister Daniel Oehry blockt und verweist auf lange Bauprozesse, mehr Learnings im Verlauf und erklärt, er fühle sich nicht getäuscht. Massive Mängel und Shift der Verantwortung Ein Gutachten von Blumergaignat und der Stabsstelle Liegenschaften listet heavy Defizite: Gebäudetechnik-Planung passt nicht, Heizung/Lüftung/Klima/Sanitär nicht fertig, Projekt nicht seriös berechenbar. Gesundheitsminister Emanuel Schädler nennt ein 6-Prozent-Gefälle im Eingang «grenzwertig». Wegen hoher Risiken verliert das Landesspital die Bauherrschaft, die Stabsstelle übernimmt. Politik-Modus: Fokus Future Schädler hält Schuldzuweisungen für unseriös: «Es wäre schön, wenn wir den Fokus darauf richten». Der Landtag soll nun erneut die Aufarbeitung übernehmen. Zum Originalartikel

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